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26.10.2023, 11:24:48

Wie man ungebetene Gäste fernhält

Einbrüche sind wohl jedermanns Albtraum. Dazu noch ein Albtraum, der gar nicht so selten vorkommt: Laut Polizeilicher Kriminalstatistik wurden in Deutschland 2022 knapp 65.000 Wohnungseinbrüche registriert, etwa 20.000 mehr als noch im Vorjahr, als Corona-bedingt mehr Menschen zu Hause waren. Mehr als ein Drittel der Einbrüche fand tagsüber statt. Dabei lag die polizeiliche Aufklärungsquote bei lediglich 16 Prozent. Anlässlich des Tages des Einbruchsschutzes am 29. Oktober geben die ARAG Experten Tipps, wie man die Sicherheit in den eigenen vier Wänden verbessern kann. Welches sind die beliebtesten Einstiegswege und wie schützt man sich? Terrassentüren, Fenster und Wohnungstüren sind laut Kriminalpolizei die drei beliebtesten Einstiegswege. <a href="https://www.kriminalpraevention.de/dfk-publikationen.html">Statistiken</a> des Deutschen Forums KriminalPrävention zeigen, dass rund 40 Prozent der Einbruchversuche im Anfangsstadium scheitern, oft aufgrund einbruchhemmender Türen und Fenster. Da es sich bei vielen Einbrechern um Gelegenheitstäter handelt, verzichten diese in der Regel auf Einbruchsversuche, wenn das Risiko, entdeckt zu werden, zu hoch ist. Ein erster Schritt in Richtung mehr Sicherheit ist das eigene Verhalten. Dabei steht an erster Stelle, die Haustür auch beim kurzen Verlassen gut abzuschließen, am besten zweifach. Ein Zusatzschloss mit Sperrbügel ist ein weiterer Schutz, wenn man in der Wohnung ist. Zudem raten die ARAG Experten zu geprüften und zertifizierten, einbruchhemmenden Türen und Fenstern nach DIN-EN 1627 mit Widerstandsklasse 2, da sie Schraubendrehern und typischen Einbruchswerkzeugen standhalten. Wer Roll- oder Klappläden vor Fenstern und Türen hat, sollte sie stets herunterlassen bzw. schließen, wenn Haus oder Wohnung über einen längeren Zeitraum verlassen werden. Eine automatische Steuerung kann darüber hinaus in Urlaubszeiten dabei helfen, den Eindruck zu erwecken, es wäre jemand zu Hause. Wer Gartengerät während der Wintermonate in Gartenhütten oder -schuppen lagert, sollte diese Räume einbruchssicher machen oder mit zusätzlichen Schlössern versehen, denn sonst haben Einbrecher eine wunderbare Palette an diversem Hebelwerkzeug zur Verfügung. Auch hochwertige Geräte selbst oder der teure Grill überwintern am besten in gut gesicherten Kellerräumen. Wie verhält man sich richtig bei einem Einbruch? Jeder Einbruch ist anders und hat unterschiedliche Ausgangslagen. Deshalb spielen die ARAG Experten drei unterschiedliche Szenarien durch. Einbruch mit Tätern noch am Tatort: Werden die Täter bei der Rückkehr vor Ort überrascht, ist es wichtig, sich bemerkbar zu machen und das Gebäude zu verlassen oder gar nicht erst zu betreten. Einbrecher vermeiden in der Regel den Kontakt mit Bewohnern und versuchen schnell zu fliehen. Das Verhalten sollte darauf ausgerichtet sein, die Täter nicht zu bedrängen oder ihnen womöglich den Fluchtweg zu versperren. Die Täter sollten keinesfalls verfolgt oder angegriffen werden. Wichtiger ist, möglichst schnell die Polizei zu informieren und sich das äußere Erscheinungsbild der Täter, Informationen über Fahrzeuge oder Fluchtrichtungen zu merken, um so bei der späteren Aufklärung behilflich zu sein. Einbruch ohne Täter vor Ort: Wenn festgestellt wird, dass ein Einbruch stattgefunden hat, ist es ebenfalls ratsam, das Haus oder die Wohnung sofort zu verlassen. Dies dient der Sicherung möglicher Spuren für die Polizei und der eigenen Sicherheit. Einbruch in Anwesenheit: Für diesen Fall empfiehlt es sich, immer ein Mobiltelefon griffbereit zu haben, um umgehend die Polizei zu informieren; das gilt auch und vor allem nachts. Gleichzeitig sollte man Lärm machen oder Licht einschalten, um Einbrechern zu signalisieren, dass sie nicht unbemerkt geblieben sind. Auch hier raten die ARAG Experten dringend zu defensivem Verhalten und eine Konfrontation mit den Tätern zu vermeiden. Der Eigenschutz hat oberste Priorität. Bei einem Überfall oder Einbruch ist Notwehr eine natürliche Reaktion. Was ist direkt nach einem Einbruch zu tun? Nachdem die Polizei informiert wurde, darf der Tatort nicht verändert werden. Sind Fenster oder Türen allerdings zerstört, müssen sie sofort gesichert werden, um weiteren Ärger zu vermeiden. Schäden müssen umgehend der Versicherung gemeldet werden. Die ARAG Experten raten, dabei gestohlene Gegenstände zu dokumentieren; falls vorhanden, können auch Fotos für eine Inventarliste hilfreich sein. Wie wird der Schutz gegen Einbruch gefördert? Förderprogramme des Bundes und der Länder unterstützen Maßnahmen zum Schutz vor Einbrüchen finan


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