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02.06.2020, 00:00:00

Extrakorporale Hyperthermie-Perfusion (EHP®) - Patienten treten an die Öffentlichkeit

Die Lyme-Borreliose ist die häufigste zeckenübertragene Infektionskrankheit in unseren Breitengraden und wird durch bewegliche, spiralförmige Bakterien hervorgerufen, die als Borrelien klassifiziert sind. Die Borreliose, in den 1990er Jahren im amerikanischen Städtchen Lyme erstmals entdeckt und beschrieben, ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern: Sie manifestiert sich oft anhand unspezifischer Gliederschmerzen, scheinbar grippaler Infekte, Kopf- und Nervenschmerzen, Multiple-Sklerose-artigen Symptomen und anderen unterschiedlichsten Ausprägungen. Da Zeckenstiche oft übersehen werden und die Inkubationszeit stark variiert, fällt es der Medizin meist schwer, die Borreliose und die Neuroborreliose (hier ist das Nervensystem betroffen) zu diagnostizieren.

Für die Patienten, deren Zahl in Deutschland in die Hunderttausende geht, beginnt häufig eine Odyssee durch Praxen und Kliniken, wenn sie mit unklaren Symptomen in unterschiedlicher Ausprägung vorstellig werden. Und nicht selten geschieht es, dass die Betroffenen in die psychiatrische Ecke gedrängt werden. Denn: Borrelien sind Meister der Tarnung und können sich in eine Art völligen Ruhezustand zurückziehen bzw. sich in Organen, Gewebe oder Zellen verstecken. Sie sind dann anhand klassischer Laboruntersuchungen nicht nachweisbar und die Patienten werden ohne Befund entlassen. Wird allerdings überhaupt eine Borreliose oder eine Neuroborreliose festgestellt, ist es heutzutage Standard, die Patienten mit einer Antibiotika-Kur zu behandeln - mit all ihren Vor- und Nachteilen. Hierbei wird auch vernachlässigt, dass eine Borreliose meist eine Infektions-Mischform darstellt, die auch Ehrlichien, Cytomegalien, Bornaviren, Babesien und das höchst tückische Epstein-Barr-Virus beinhaltet. Viele Betroffene begehen so einen langjährigen Leidensweg, der so individuell ist wie die Ausformungen der Borreliose selbst.

Die Extrakorporale Hyperthermie-Perfusion im Zentrum der Erweiterten Medizin in Frankfurt zeigt neue Wege für Borreliose-Patienten auf.

Der Frankfurter Mediziner Dr. med. Gerhard Siebenhüner hat in den vergangenen Jahren ein neues, kombiniertes Therapieverfahren zum Einsatz gebracht, das sich nun bereits vielfach in der Praxis bewährt hat: Die Extrakorporale Hyperthermie-Perfusion (EHP®) ist ein Meilenstein in der Behandlung der Borreliose. Sie verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz, der die heutigen Möglichkeiten der Medizintechnik mit den ältesten Kenntnissen der Medizin vereint: Es ist unser eigener Organismus, der sich gegen Eindringlinge - seien es nun Bakterien, Viren wie das Epstein-Barr-Virus oder sonstige Erreger durchaus zu wehren weiß. Allerdings benötigt ein betroffener Organismus "Hilfe zur Selbsthilfe" und damit einen Anstoß von außen! Dies geschieht z. B. durch Fieber, das im Falle der EHP® mit einer externen Hämo-Perfusion erzeugt wird.

Die EHP kombiniert deshalb vier wirksame physikalische Therapie-Komponenten in einem einzigen Verfahren: Die künstliche Fiebererzeugung (Hyperthermie), verschiedene Arten der Blutreinigung (Hämoperfusion und Apherese) und zusätzlich eine starke Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff (Oxyvenierung) zur Erzielung eines maximalen Behandlungseffektes. Dabei wird beabsichtigt, dem Körper so effizient und nebenwirkungsarm wie möglich dabei zu helfen, sich selbst von jeglichen Lasten zu befreien und das Immunsystem seine eigene Arbeit wieder mit voller Kraft aufnehmen zu lassen. Salopp gesagt, kann man dieses Verfahren, das über mehrere Stunden unter Teilnahme verschiedener Fachärzte und einem Kardio-Techniker durchgeführt wird, durchaus mit der Reinigung und Wiederinstantsetzung des Motorraumes eines Autos vergleichen: Jegliche Erreger, Schwermetalle, Zellabfälle und sonstige Fremdkörper werden aus dem Körper ausgeleitet. Hierzu wird das Blut aus dem Organismus ausgeleitet und mittels Hämo-Hyperthermie (Erwärmung des Blutes) auf über 41,6 °C erhitzt. Dies führt zum Absterben der Borrelien und anderer Erreger. Eine spezielle und einzigartige Form der Apherese reinigt das Blut davon. Durch die Gabe massiver Sauerstoffmengen (Ogygenierung) wird schließlich eine Sauerstoffsättigung bzw. pO2 (Sauerstoffpartialdruck) von ca. 700% im Gewebe erreicht. Diese Form der Oxygenierung führt zu maximalen Zellerneuerungsprozessen und zu einem regelrechten Neustart des Immunsystems.

"Wie neu geboren!" - Begeisterte Patienten bestätigen die Wirksamkeit der EHP® und die Daten der angeschlossenen Universität.

Insgesamt wurden mittlerweile ca. 500 Patientinnen und Patienten mit der EHP® behandelt. Ein Gutteil dieser Proban



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