Bremsenreiniger versus Schnellentfetter
Das HAUPTEINSATZGEBIET von Bremsenreinigern bzw. Schnellentfettern ist das Entfetten und Reinigen von Metallteilen bzw. metallischen Oberflächen. Sie dienen zum Entfernen von Ölen, Fetten, Harzen, Teer und Staub. Hierbei ist es wichtig auf den Zweck der Reinigung zu achten. Soll das zu reinigende Teil nur sauber, oder soll es fettfrei sein?
Nach welchen Kriterien werden technische Teile gereinigt?
Um dies zu entscheiden, muss die Frage der Nachbearbeitung beantwortet werden. Ist nur eine mechanische Nachbearbeitung des Werkstückes notwendig (Bohren, Drehen, Fräsen, Sägen) - dann genügt eine Reinigung mit Kaltreiniger bzw. alkalischen Reinigern.
Ist jedoch eine Lackierung, ein Verkleben oder eine Beschichtung vorgesehen - dann ist zwingend eine fettfreie Oberfläche notwendig.
Laut Wikipedia werden in Deutschland ca. 10 Mio. Liter pro Jahr davon verbraucht. Grund genug, um den Verbrauch und die Anwendung kritisch zu hinterfragen.
Warum sind sogenannte Bremsenreiniger so häufig in den Werkstätten anzutreffen?
Einer der Hauptgründe scheint dabei zu sein, dass Bremsenreiniger zu extrem niedrigen Preisen angeboten werden. An dieser Stelle die folgende, logische Frage: Was kann man von einer Ware erwarten, die für weniger als 1 EUR pro 500ml Dose angeboten wird? Selbstverständlich reinigt einfaches Waschbenzin, um derartige Sprays handelt es sich hierbei in der Regel, um Metalle von Öl und Schmutz zu befreien. An dieser Stelle muss deshalb etwas genauer untersucht werden, worin die Unterschiede liegen!
Wo sind die Unterschiede zwischen Bremsenreiniger und Schnellentfetter?
Bremsenreiniger bestehen meist nur aus einer Komponente, manchmal auch aus zweiten. Die Hauptkomponente ist niedrig siedendes (billiges!) Waschbenzin. Bei der zweiten Komponente handelt es sich in der Regel um primären Alkohol - also Ethanol oder Methanol. Diese Bestandteile werden zugegeben, um die Reinigungswirkung zu erhöhen. Diese Komponenten haben die Eigenschaft, relativ schnell zu verdunsten. Eine schnelle Verdunstung bedeutet natürlich, dass der Bremsenreiniger nur für kurze Zeit seine Arbeit auf dem Werkstück verrichten kann. Die Folgewirkung ist somit eine nur geringe Reinigungswirkung. Zwangsläufig steigen dadurch die notwendige Sprühdauer und damit der Verbrauch.
Schmutzinseln und Feuchtigkeit auf dem Werkstück
Ein weiterer, sehr schwerwiegender, Nachteil von Bremsenreinigern liegt in der Verwendung von niedrigwertigem Alkohol wie Ethanol und Methanol. Diese Alkohole entziehen der Umwelt Feuchtigkeit, wenn sie durch den Sprühvorgang freigesetzt werden. Häufig kann beobachtet werden, dass sich sogar Kondenswasser auf der bearbeiteten Metalloberfläche bildet. Die Frage nach der "Nachrostung" beantwortet sich hier selbst. Die Schmutzinseln entstehen durch die schnelle Verdunstung des Alkohols und der relativ geringen Sprühkraft des Treibgases. In der Regel werden Bremsenreiniger nämlich mit dem Treibgasgemisch Propan-Butan abgefüllt. Diese Tatsache führt sogleich zu einem weiteren Aspekt, den jedermann aus den Sicherheitsdatenblättern entnehmen kann. Der Anteil des Treibgases am Gesamtvolumen beträgt zwischen 50% und 70%. In einer 500ml Dose dürften sich also etwa 200 - 250ml Wirkstoff befinden.
Wie kann es nun besser gemacht werden? Wie lautet die optimale, nachhaltige und werterhaltende Lösung in der Praxis?
Die Antwort hierauf ist der innotech Schnell-Entfetter "SE 201"! Dieser besteht aus drei Wirkstoffkomponenten, plus der vierten Komponente - das CO2 als Treibgas:
(1) Alkohol ca 1/3 (2-Propanol)
(2) Aceton ca. 1/3 (2-Propanon)
(3) Spezialbenzin ca. 1/3 (Kohlenwasserstoffe)
(4) CO2 als Treibgas ca. 2-3%
Warum nun gerade diese Kombination?
Diese Kombination bewirkt eine schnelle, gleichmäßige Reinigung, Verdunstung und eine sehr gute Spülwirkung. Dadurch entsteht eine absolut saubere Oberfläche, die nicht mehr nachbearbeitet werden muss. Gerade im Bereich des Werkzeugbaus ist das eine zentrale Forderung!
Hier die Bestandteile des innotech Schnell-Entfetter "SE 201" im Einzelnen:
(1) 2-Propanol auch als Isopropylalkohol oder Isopropanol (abgekürzt IPA) bekannt, ist der einfachste nicht-cyclische, sekundäre Alkohol. Isopropanol wurde als Ersatz für die CKW - FCKW eingeführt. Es besitzt die gleichen positiven Eigenschaften einer schnellen, sauberen und guten Reinigung, ist aber gegenüber Gummi und Dichtungen wesentlich verträglicher als nur Aceton und Spez